SoFT (Selbstorganisierende Funkübertragungstechnik)

Lab Self-Organizing Systems

Motivation

Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit von eingebetteten Systemen und der fortschreitenden Miniaturisierung der Hardware inkl. Sensoren und Aktoren sind in den verschiedensten Bereichen neuartige Systeme in der Prototypen- und Produktentwicklung. Speziell im Bereich der mobilen Anwendungen ermöglichen erst drahtlose Übertragungstechnologien den komfortablen Einsatz und damit die notwendige Nutzerakzeptanz. In der Vergangenheit im Alltag erfolgreiche Beispiele beinhalten die Herzfrequenzerfassung durch Polarbrustgurte und drahtlose Empfänger oder auch der steigende Einsatz von Bluetooth Anwendungen. Ein Bereich, der besonders stark von diesen Technologien in der Zukunft profitieren wird, ist die Medizintechnik. In vielen medizinischen Bereichen vom OP über die Intensivstation bis zur Rehabilitation oder auch im Bereich Assisted Living kann erweiterte Sensorik, z.B. die Bewegungs- und Lageerkennung von Personen, die Qualität der Diagnose und Therapie von „Patienten“ verbessern. Besonders hohe Anforderungen ergeben sich, wenn die Personen mobil sind.

Dieses Projekt untersucht z.B. die sich selbst-organisierende Funkübertragung von drahtlosen Sensoren, die von einer Person getragen werden. Da die zur Verfügung stehenden Funkfrequenzen begrenzt sind und auch von anderen Geräten belegt sein können , ist es das Ziel, sich die Sensorsysteme selbst organisieren zu lassen, um z.B. die für sie optimalen Funkübertragungsparameter zu finden und damit eine komfortable und robuste Patientenüberwachung zu gewährleisten

Darstellung

Ziel

Der Fokus dieses Projekts liegt in der Modellbildung, Software-Architektur und Algorithmen sowie Protokollen von Cognitive Radio.

Das Ziel besteht darin, Koexistenz von Funksystemen zu erreichen, indem Systeme Interferenzen mittels Software Defined Radio SDR umgehen. Das Projekt entwirft und untersucht ein sich selbst-organisierendes Cognitive Radio als eine Sendeempfangsanlage (Transceiver), die ihre Umgebung wahrnimmt und sich anpasst, indem sie sich selbst geeignet „konfiguriert" (SDR) mit Wissen über Prioritäten und Anforderungen unter Berücksichtigung von regulatorischen Bestimmungen.

Das technische Arbeitsziel ist die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit von Funkübertragung in medizinischen Anwendungen mittels Cognitive Radio und der Koexistenz von jetzigen wie zukünftigen Standards.

Für weitere Informationen zu dem Projekt steht Ihnen Tim Esemann gerne zur Verfügung.

Partner

 

CogniMed GmbH - Engineering for People

Gefördert vom

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